KAB vor Ort

Wenn Haltung Form annimmt. Katholische Arbeitnehmer*innen beschließen beim Diözesantag in Düsseldorf die Definition des Sinns und Zwecks (Purpose) der KAB und die Verlegung des Wallfahrtsziels für das Jahr 2027.

 

 

Düsseldorf. Rund 30 Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung begrüßte der Diözesanvorsitzende Uwe Temme am 18. April im Pfarrsaal der Düsseldorfer Gemeinde St. Michael. Der Diözesantag trug die Überschrift „Wenn Haltung Form annimmt“ und lud die Anwesenden ein, sich intensiv mit der Frage auseinander zu setzen, wie es gelingen kann, das Profil der KAB zu schärfen und nach außen sichtbarer zu machen. In vier Workshops wurden Ideen dazu gesammelt, wie die Angebote und die Struktur der KAB gestaltet werden müssen, damit sie dem als Antrag vorliegenden Sinn und Zweck dienen. Mit dem Beschluss des Antrags bekennt sich die KAB im Erzbistum Köln ihre Aktionen und Projekte auf folgendes Ziel hin auszurichten: Die KAB macht die Gesellschaft menschlicher. Darum mischen wir uns ein, in gesellschaftliche Strukturen und politische Prozesse und bringen sozialpolitische Themen nach vorne. Wir handeln aus unserem katholischen Glauben heraus und wollen, dass allen Menschen ein würdevolles Leben möglich ist. Tim Kurzbach, Vorsitzender des Diözesanrates im Erzbistum Köln, forderte die Anwesenden in seinem Grußwort auch genau dazu auf, in dem er forderte, den Schatz, den die katholischen Sozialverbände mit der katholischen Soziallehre hätten, zu heben. Die Ergebnisse der Diskussion fließen in den weiteren Prozess der Verbandsentwicklung ein, in dessen Zuge der beschlossene Sinn und Zweck erarbeitet wurde. In einem weiteren Beschluss stimmten die Anwesenden dem Antrag des Stadtverbandes Düsseldorf zu, die beantragten, dass die traditionelle Wallfahrt am 3. Oktober im Jahr 2027 Düsseldorf statt Neviges zum Ziel haben soll, weil an diesem Tag die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Düsseldorf stattfinden. Der Diözesantag endete mit einem Gottesdienst, gestaltet von Diözesanpräses Michael Inden.