„Hab Mut – Steh auf!“ so lautete das Motto des 104. Katholik*innentages, an dessen Veranstaltungen in Würzburg rund 74.000 Menschen teilnahmen. Darunter auch KABler*innen aus dem Erzbistum Köln.
Sie ziehen ein positives Fazit und freuen sich auf den 105. Katholik*innentag, zu dem vom 24. bis zum 28. Mai 2028 nach Paderborn eingeladen wird.
Engagiert für das Grundeinkommen, internationale Beziehungen und gegen Rechtsextremismus
Weithin sichtbar waren im Rahmen des Katholik*innentages die weißen Bäcker*innenmützen der Mitglieder der Kommission Grundeinkommen. Dort, wo sie ihre mobile Kaffeetafel aufbauten und deutlich machten, dass jede*r ein Stück vom Kuchen bekommt, kamen schnell Menschen zusammen. Mit einem Kaffee in der einen und einem kleinen Kuchenstück in der anderen Hand ließ sich dann gut über das ins Gespräch kommen, was die KAB sich von der Einführung eines Grundeinkommens erhofft: Ein Leben in Würde für alle. Winfried Gather erklärt dazu: „Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wird eine wichtige Voraussetzung für Partizipation und eine lebendige Demokratie geschaffen. Außerdem wird die bedingungslose Anerkennung der Würde aller Menschen und die Wertschätzung aller Formen gesellschaftlich notwendiger Tätigkeiten (Erwerbsarbeit, Care-Arbeit, ehrenamtliches Engagement, Bildung) deutlich.
Für eine lebendige Demokratie setzte sich während des Katholikentages auch Diözesansekretärin Annika Triller ein. Sie freute sich als Mitglied des Sprecher*innenkreises der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus an deren Stand über das Interesse an ihrer Arbeit. Von besonderem Interesse war für viele Besucher*innen des Standes die Broschüre „Impulse für den Umgang mit Rechtsextremismus im kirchlichen Raum“, die hier eingesehen werden kann.
Hildegard Lülsdorf machte während des Katholik*innentages das Engagement des Weltnotwerks bei verschiedenen Veranstaltungen sichtbar. Unter anderem diskutierte sie bei einem Gespräch am Stand von AGIAMONDO über die Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit.
Freitags zum Arbeitnehmer*innen-Empfang und zu einem Kölsch auf die Alte Mainbrücke
Auch beim Arbeitnehmer*innen-Empfang, zu dem die KAB-Würzburg einlud, war die Arbeit des Weltnotwerks Thema. Viele KABler*innen waren der Einladung zum Empfang gefolgt und so stand der Freitagabend ganz im Zeichen des Netzwerkens und Austausches.
Später traf man sich, zumindest, wenn man aus dem Erzbistum Köln angereist war, an der Alten Mainbrücke zum „Kölschen Abend“. In ungezwungener Atmosphäre kam man hier schnell ins Gespräch und hier und da wurde schon ein erstes Fazit gezogen.
Das Fazit des KAB-Diözesanvorsitzenden Berthold Ufermann fällt positiv aus. Er erklärt, die besuchten Veranstaltungen und die Atmosphäre sehr genossen zu haben.
