KAB Diözesanverband Köln

Interaktiv
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08.04.2019

Aufruf zum 1. Mai

Liebe Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung,

als Teil der Arbeiterbewegung sind wir aufgerufen Flagge zu zeigen
und für eine menschenwürdige Arbeit auf die Straße zu gehen, deshalb fordern wir Euch auf:

Beteiligt Euch an den Demonstrationen zum 01. Mai!

Veranstaltungen mit offizieller Beteiligung der KAB finden, soweit wir wissen, statt in:

Stadt / Region

Was ?

Wann ?

Wo ?

Düsseldorf

Demonstration

11:00 Uhr

DGB-Haus

Friedrich-Ebert-Straße

Kundgebung und Familienfest

12:00 Uhr

Johannes-Rau-Platz

Köln

Demonstration

12:00 Uhr

Gewerkschaftshaus

Hans-Böckler-Platz

Kundgebung und Kulturprogramm

13:00 Uhr

Heumarkt


In folgenden Städten unseres Diözesanverbandes finden Veranstaltungen statt:

Stadt / Region

Was ?

Wann ?

Wo ?

Bonn

Demonstration

11:00 Uhr

DGB-Haus,

Endenicher Str. 127

 

Kundgebung

12:00 Uhr

Marktplatz

Erft

Kundgebung

12:00 Uhr

Am Klüttenbrunnen

Johann-Schmitz-Platz

Frechen

Langenfeld / Monheim

Kundgebung und Familienfest

10:30 Uhr

Alter Markt/ Mittelstraße

Hilden

Neuss

Demonstration

11:00 Uhr

Neumarkt

Kundgebung und Familienfest

11:30 Uhr

Markt

Niederberg

Kundgebung und Maifest

10:30 Uhr

Gewerkschaftshaus

Friedrich-Karrenberg-Platz

Velbert

Oberberg

Frühshoppen für Arbeitnehmer*innen mit Diskussionen, Gesprächen, Getränken, Verpflegung

11:00 Uhr

IG Metall Haus

Singerbrinkstraße 22

Gummersbach

Remscheid

Demonstrationszug

10:00

Stadtkirche am Markt

Kundgebung

11:00

Rathausplatz

Rheinberg

Kundgebung

11:00 Uhr

Konrad-Adenauer-Platz

Bergisch-Gladbach

Solingen

Demonstration

10:30 Uhr

Parkplatz Birker Straße

Kundgebung

11:00 Uhr

Neumarkt

Obere Sieg

Kundgebung

11:00 Uhr

Gewerkschaftshaus

Kaiserstr. 108

Siegburg

Wuppertal

Demonstration

11:00 Uhr

Unterbarmer Bahnhof

Kundgebung und Maifest

12:00 Uhr

Laurentiusplatz


Zeigt Flagge und verleiht den Forderungen des KAB DV Köln
zum Thema „Digitale Arbeitswelt menschenwürdig gestalten“ Ausdruck!

Digitale Arbeitswelt menschenwürdig – Jetzt!
Die Digitale Arbeitswelt muss menschenwürdig gestaltet werden, dazu gehört für uns, dass

  • in allen Tätigkeitsbereichen vor der Einführung digitaler Technik eine umfangreiche Diskussion dazu stattfinden muss, ob ihre Einführung sowohl finanziell als auch ethisch sinnvoll und wünschenswert ist.

  • Arbeitgeber*innen gesetzlich dazu verpflichtet werden müssen, bei Transformationsprozessen Arbeitnehmer*innen zu beteiligen.

    Gleichberechtigten Zugang zu lebenslangem Lernen schaffen – Jetzt!

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche erfordert lebenslanges Lernen, deshalb muss 

  • das Bildungssystem so umgestaltet und finanziell ausgestattet werden, dass alle Menschen jeglichen Alters für das digitale Zeitalter qualifiziert werden können. Dazu gehört neben der Vermittlung von technischem Know-How und Medienkompetenz z. B. auch das Fördern von Soft-Skills wie Kreativität, Empathie, Kommunikation oder Entscheidungsfähigkeit sowie die Schulung von Fähigkeiten wie Reflexion und Organisation von Informationen und Wissen.

  • der Zugang zu lebenslangem Lernen niederschwellig und dauerhaft sein. Staat und Arbeitgeber*innen stehen in der Verantwortung diesen Zugang zu ermöglichen, z.B. durch Freistellungen, Möglichkeiten der überbetrieblichen Qualifizierung für Klein- und mittelständige Betriebe, etc.

    Menschengerechte Arbeitszeiten – Jetzt!

Die Digitalisierung führt zu einer Flexibilisierung der Arbeitszeit. Sie muss so gestaltet werden, dass sie dem Arbeitnehmenden dient, dazu gehört für uns,

  • dass die Verfügbarkeit schriftlich geregelt wird und die Arbeitnehmer*innen zur Erbringung eines Stundennachweis‘ verpflichtet werden.

  • die Zahlung eines Wochenendzuschlags.

  • die zur Verfügungstellung einer Arbeitsplatzausstattung beim Homeoffice.

Garantiertes Grundeinkommen – Jetzt!

Die mit der Digitalisierung einhergehenden gewaltigen Veränderungen der Arbeitswelt müssen sozial abgesichert sein, d. h., dass

  • die Sozialsysteme so umgebaut werden müssen, dass sie auch Menschen mit Patchwork-Biographien und prekären Beschäftigungsverhältnissen bis hin zu und einschließlich der Rente absichern.
    Das KAB-Grundeinkommensmodell bietet hierfür eine mögliche Lösung.